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Wichtige Tipps, um dein Konto sicher zu halten
Wichtige Tipps, um dein Konto sicher zu halten

Hier erläutern wir die häufigsten Cybersecurity-Bedrohungen und geben Einblicke, wie du sie erkennen, verhindern und darauf reagieren kannst.

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Verfasst von Elena Tankovski
Vor über einem Monat aktualisiert

Cyberbedrohungen in der Finanzbranche: Zahlen & Einblicke

Die Finanzbranche ist ein bevorzugtes Ziel für Cyberkriminelle, da sich Bedrohungen ständig weiterentwickeln. Von Phishing und dem Diebstahl von Zugangsdaten bis hin zu KI-gesteuertem Betrug und Ransomware – Banken sind zunehmenden Risiken ausgesetzt.

Häufigste Cyberangriffe auf den Bankensektor (2024):

  • Phishing & Social Engineering – 35 %

    Angreifer täuschen Mitarbeiter oder Kunden, um sensible Informationen über gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Anrufe zu stehlen.

  • Diebstahl von Zugangsdaten & Kontoübernahmen – 25 %

    Gestohlene Login-Daten ermöglichen Hackern den Zugriff auf Bankensysteme oder Kundenkonten, oft durch Phishing oder Malware.

  • Ransomware & Erpressungsangriffe – 18 %

    Cyberkriminelle verschlüsseln Finanzdaten und fordern Lösegeld für deren Freigabe, was den Betrieb lahmlegt.

  • Insider-Bedrohungen – 10 %

    Mitarbeitende (böswillig oder fahrlässig) setzen sensible Finanzdaten einer Gefahr aus.

  • DDoS (Distributed Denial-of-Service)-Angriffe – 7 %

    Überlastung von Online-Banking-Plattformen durch massiven Datenverkehr zur Störung der Dienste.

  • KI-gesteuerter Betrug & Deepfake-Angriffe – 3 %

    Mit KI generierte Stimmen oder Deepfake-Videos werden für Identitätsbetrug genutzt.

  • API- & Lieferketten-Angriffe – 2 %

    Angreifer nutzen Sicherheitslücken in Drittanbieter-Banking-Software oder APIs aus, um sich unbefugten Zugriff zu verschaffen.

📌 Wichtige Statistiken zur Cybersicherheit (2024)

  • Durchschnittliche Kosten einer Datenschutzverletzung: 4,88 Millionen US-Dollar

  • 68 % der Verstösse sind auf menschliches Versagen zurückzuführen (z. B. Phishing, schwache Passwörter)

  • Durchschnittliche Zeit bis zur Aufdeckung eines Verstoßes: 194 Tage

🔗 Weitere Statistiken zur Cybersicherheit finden Sie hier.

So schützen Sie Ihr Konto vor Cyberbedrohungen

Die Absicherung deines Kontos und deiner Karten vor Cyberangriffen erfordert einen proaktiven Ansatz. In diesem Abschnitt haben wir einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps zusammengestellt, um Ihr amnis-Konto sicher zu halten.

Schutz Ihres amnis-Kontos: Wichtige Sicherheitsmassnahmen

Durch die Umsetzung der folgenden Massnahmen können Sie die Sicherheit Ihres amnis-Kontos und Ihrer Karten erheblich verbessern:

Starke & einzigartige Passwörter verwenden

Nutzen Sie sichere Passwörter anstelle von einfachen Phrasen oder Geburtstagen. Unser System erzwingt bereits sichere Passwörter, aber ein Passwort-Manager kann helfen, diese sicher zu erstellen und zu speichern. Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt sich eine Passphrase (z. B.: HerbstBlätter&Sonnenschein).

Interessiert an den meistgenutzten Passwörtern in der Schweiz und wie schnell sie geknackt werden? Schauen Sie auf Nordpass.com vorbei.

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren

2FA stärkt die Sicherheit, indem es unbefugten Zugriff verhindert – selbst wenn Ihr Passwort kompromittiert wurde. Für Ihren amnis-Login nutzen Sie die Futurae Authenticator App oder aktivieren Sie SMS-Codes, indem Sie Ihre Mobilnummer verknüpfen. Diese Einstellungen können Sie in Ihren "Benutzereinstellungen" vornehmen.

3D Secure (3DS)-Authentifizierung aktivieren

Stellen Sie sicher, dass 3DS-Anfragen korrekt verifiziert werden. Falls der Karteninhaber kein amnis-Konto oder 2FA aktiviert hat, benötigt die Transaktion eine Administratorfreigabe oder wird aus Sicherheitsgründen abgelehnt.

Bleiben Sie mit Echtzeit-Benachrichtigungen sicher

Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Kontos, indem Sie Ihre Benachrichtigungseinstellungen im Bereich E-Mail-Benachrichtigungen unter "Benutzereinstellungen" anpassen. Aktivieren Sie Echtzeit-Benachrichtigungen für wichtige Aktivitäten, wie ausgehende Transaktionen, um die volle Kontrolle über Ihr Konto zu behalten.

Auf Datenlecks prüfen

Überprüfen Sie regelmässig, ob Ihre E-Mail in einem Datenleck aufgetaucht ist – z. B. mit Tools wie Have I Been Pwned. So können Sie schnell reagieren, falls Ihre Zugangsdaten gefährdet sind.

Software aktuell halten

Halten Sie Ihre Geräte und Banking-Apps stets auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schliessen.

Ländereinschränkungen anpassen

Standardmässig sind Karten auf den EWR und die Schweiz beschränkt, zusätzliche Länder können jedoch jederzeit angepasst werden. Um Ihre Einstellungen zu aktualisieren, loggen Sie sich in Ihr amnis-Konto ein und navigieren Sie zu "Debitkarten". Wählen Sie die aktive Debitkarte aus, die Sie bearbeiten möchten. Sobald die Kartendetails angezeigt werden, klicken Sie auf "Bearbeiten". Anschliessend klicken Sie auf die Anzahl der Länder – es öffnet sich ein zusätzlicher Bereich, in dem Sie weitere Kontinente oder Länder hinzufügen können, in denen Zahlungen erlaubt sein sollen.

Ausgabenlimits festlegen

Legen Sie tägliche oder monatliche Limits für jede Karte unter "Debitkarten" in den Kartendetails fest, um Ausgaben zu verwalten und unautorisierte Transaktionen zu verhindern.

Nicht genutzte Zahlungsoptionen deaktivieren

Deaktivieren Sie Online- oder In-Store-Zahlungen für jede Karte je nach Anwendungsfall, z. B. für Online-Abonnements oder Einkäufe im Geschäft. Diese Einstellung können Sie ebenfalls in den Kartendetails unter "Debitkarten" anpassen.

Nicht verwendete Karten sperren

Deaktivieren Sie Karten, die nicht in Gebrauch sind, vorübergehend, um unautorisierten Zugriff zu verhindern. Wie Sie Ihre amnis Business-Debitkarte sperren und reaktivieren können, erfahren Sie in diesem FAQ-Artikel.

💡Bleiben Sie über unsere neuesten Sicherheitsverbesserungen auf dem Laufenden, indem Sie die Updates in unseren Newslettern verfolgen.

So erkennen und vermeiden Sie Phishing-Angriffe

Phishing-Angriffe zielen darauf ab, Sie zur Preisgabe sensibler Informationen zu verleiten. Die häufigsten Methoden sind:

  • E-Mail-Phishing: Gefälschte E-Mails, die Sie dazu drängen, auf schädliche Links zu klicken.

  • SMS-Phishing (Smishing): Betrügerische SMS-Nachrichten, die sich als Banken oder Dienste ausgeben.

  • Voice-Phishing (Vishing): Telefonanrufe von Betrügern, die versuchen, Ihre Daten zu stehlen.

  • Website-Spoofing: Falsche Websites, die echten Seiten täuschend ähnlich sehen und Ihre Anmeldedaten erfassen.

  • Business Email Compromise (BEC): Cyberkriminelle geben sich als Führungskräfte aus, um Mitarbeiter zu manipulieren.

Zusätzlich zu den grundlegenden Sicherheitsmassnahmen aus dem vorherigen Abschnitt sollten Sie diese weiteren Schritte befolgen, um sich vor Phishing zu schützen:

  • Absender überprüfen: Prüfen Sie immer die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des Absenders, bevor Sie auf Anfragen nach sensiblen Informationen reagieren. Warnsignale sind dringende Aufforderungen und schlechte Grammatik.

  • Vor dem Klicken prüfen: Klicken Sie nicht auf Links oder laden Sie keine Anhänge aus unerwarteten E-Mails oder Nachrichten herunter.

  • Starke Authentifizierung verwenden: Aktivieren Sie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um Ihren Account mit einer zusätzlichen Sicherheitsebene zu schützen.

  • Gefälschte Websites (Website Spoofing) erkennen:

    • Achten Sie auf falsch geschriebene Domains (z. B. faceboook.com), Typosquatting (z. B. g00gle.com) oder zusätzliche Wörter in URLs (z. B. login-secure-paypal.com).

    • Überprüfen Sie stets, ob die Website HTTPS mit einem Schloss-Symbol 🔒 nutzt.

    • Geben Sie die offizielle URL manuell in die Adresszeile ein, anstatt auf Links in E-Mails oder Nachrichten zu klicken.

    • Für amnis gilt: Nutzen Sie ausschliesslich https://app.amnistreasury.com/login für den sicheren Zugriff und speichern Sie die richtige Seite als Lesezeichen.

  • Banking-Zugangsdaten niemals weitergeben: amnis oder andere Finanzdienstleister werden Sie niemals per E-Mail, SMS oder Telefon nach Ihrem Passwort, Ihrer PIN oder Einmal-Codes fragen.


Was zu tun ist, wenn Sie Opfer eines Cyberangriffs werden

🚨 Wenn Sie vermuten, dass Sie Ziel eines Cyberangriffs geworden sind, ist schnelles Handeln entscheidend, um Schäden zu minimieren und weitere Risiken zu vermeiden. Befolgen Sie diese Schritte:

  1. Sofort die Verbindung trennen: Falls Sie auf einen verdächtigen Link geklickt oder eine Datei heruntergeladen haben, trennen Sie Ihr Gerät sofort vom Internet, um weiteren Zugriff zu verhindern.

  2. Passwörter ändern: Aktualisieren Sie Ihre Zugangsdaten, insbesondere für Bankkonten, E-Mail-Konten und andere kritische Dienste.

  3. Vorfall melden: Informieren Sie umgehend Ihre Kontaktperson bei amnis (oder konsultieren Sie die Kontaktliste unten). Falls finanzielle Daten betroffen sind, können wir oder Ihr Finanzdienstleister möglicherweise betrügerische Transaktionen blockieren.

  4. Auf Schadsoftware prüfen: Führen Sie einen vollständigen Sicherheits-Scan mit einer Antivirensoftware durch, um potenzielle Bedrohungen zu erkennen.

  5. Behörden informieren: Melden Sie Phishing- oder Betrugsversuche den zuständigen Cybercrime-Behörden in Ihrem Land, z. B.: FTC Report Fraud (USA), Europol Cybercrime Reporting (Europa) oder Action Fraud (UK).

  6. Angriff analysieren und zukünftige Angriffe verhindern: Ermitteln Sie, wie der Angriff erfolgen konnte, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Seien Sie besonders vorsichtig bei Folge-Betrugsversuchen, z. B. durch Angreifer, die sich als „Support-Teams“ ausgeben, um weitergehenden Zugriff zu erlangen.

Eine schnelle Erkennung ist entscheidend, um die Auswirkungen von Betrug zu minimieren. Je früher Sie verdächtige Aktivitäten erkennen und darauf reagieren, desto besser können Sie Ihre Konten und Daten schützen. Bleiben Sie wachsam, informiert und sicher. 🔐

Ihre Ansprechpartner bei amnis

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität, und wir sind jederzeit für Sie da. Wenn Sie Fragen haben oder in einem Notfall Unterstützung benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Zürich, Schweiz

+41 44 515 87 90

Wien, Österreich

+43 1 22 71 25 1000

Amsterdam, Niederlande

+31 208097231

Prag, Tschechien

+420 253 253 285

Vaduz, Liechtenstein

+423 340 53 50


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